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“Keine Wissenschaft imponiert der Menge so sehr, wie die Astronomie.”

Arthur Schopenhauer

Die Astronomie übt eine Faszination auf uns aus, der man sich nur schwer entziehen kann. Denn sie ist verbunden mit der Frage nach dem Ursprung allen Seins und relativiert unsere Begriffe von Raum und Zeit. Die immense Dimension unseres Universums lässt uns immerfort staunen. So ergeht es mir selbst als Astrophysiker nach Jahren des Studierens und Arbeitens mit den modernsten und größten Teleskopen der Welt. Es mag daher überraschen, wenn ich sage, dass ich Astrofotografie nur als Hobby betreibe (ebenso wie die Vogelfotografie). Tatsächlich sieht die Arbeit eines Astrophysikers aber völlig anders aus als jene des Astrofotografen. Während ich beruflich versuche anhand der Beobachtungsdaten (die meist zuvor von einem Team von Spezialisten gewonnen wurden) physikalische Modelle zu erstellen um zugrunde liegende Mechanismen und Eigenschaften von astrophysikalischen Objekten zu entschlüsseln, steht in der Astrofotografie vor allem die ästhetische Abbildung eben dieser Objekte im Vordergrund. Die beiden Berufsfelder unterscheiden sich daher erheblich voneinander. Ob dieser Unterschiede, bestehen gemeinsame Interessen. Ebendiese Gemeinsankeiten bilden die Grundlage meines Blogs, den ich als Sammelsurium von Texten beschreiben würde, deren Inhalte meine Erfahrungen mit optischen Geräten (Kameras, Teleobjektive etc.) widerspiegeln oder aus meinem Forschungsalltag gegriffen sind. Ebenfalls finden sich dort Themen aus der Raumfahrt mit Schwerpunkt auf Missionen zur Erkundung des Sonnensystems.

Außerdem biete ich noch Informationen und gesammelte Daten über die Planeten unseres Sonnensystems. Diese Seiten richten sich vor allem an Schüler, Studenten, interessierte Laien und Amateurastronomen. Die erste Fassung entstand circa im Jahr 1997*, als ich selbst noch Schüler war und erste Beobachtungen mit einem 4.5-Zoll Newton-Teleskop machte. Was mich damals fesselte sind die großen Distanzen, die man beim Blick durch’s Teleskop überwinden kann. Die Phasenwechsel von Merkur und Venus, die Polkappen des Mars, die Wolkenbänder des Jupiter und der Lauf seiner Monde sowie die Ringe des Saturn offenbaren Einblicke in fremde Welten, deren Erforschung erst am Beginn steht. Mit den eigenen Beobachtungen stieg das Bedürfnis mehr über unser Sonnensystem und dessen Himmelsmechanik zu erfahren, was mich letztlich dorthin gebracht hat wo ich heute stehe.

Seit Oktober 2018 arbeite ich als post-doc am Argelander-Institut für Astronomie der Universität Bonn. Für Interessierte, gibt es auf meiner research-Seite Einblicke in meine Forschungsarbeit.

CS,
Johannes

*seither wurden die Texte in unregelmäßigen Abständen aktualisiert

 

Isaac Newton Philosophiae naturalis principia mathematica, authorised by the Royal Society, 5th July 1686; published, London, 1687
Seen on my last visit to Oxford/UK: Isaac Newton’s Philosophiae naturalis principia mathematica, which is regarded as one of the fundamental texts of Western science. This edition was authorised by the Royal Society on 5th July 1686 and published in London, 1687.

Updated by Johannes on August 19, 2020.